OKTOOBER

OKTOOBER
Sabine Felker und Jürgen Waldmann, beide Absolventen der Angewandten Theaterwissenschaften am Studiengang Drama, Theater, Medien in Gießen arbeiten seit vielen Jahren in den Bereichen Performance und Installation.

Grenzphänomene auszuloten, zwischen den einzelnen Künsten, zwischen performativen und mimetischen Ausdrucksformen, zwischen bildender Kunst, Musik, Literatur, Theater und Performance, zwischen Wissenschaft, Philosophie und Kunst, zwischen real und fiktiv, Modell und Wirklichkeit und damit interaktive Felder des „Dazwischen“ zu schaffen, war ein Schwerpunkt der über 40 Kunstproduktionen, Performance-Vorträgen und Symposien der letzten Jahre. Im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung standen Fragen nach den ideologischen Implikationen formaler Anordnungen, von Materialkonfrontationen und unterschiedlicher Produktions- und Rezeptionsformen.
Diese Erfahrung des reflektierenden Gebrauchs künstlerischer Medien verbindet sich bei OKTOOBER mit gesellschaftspolitischen Themen, um in einer Welt, in der die Möglichkeiten des individuellen Handelns gleichzeitig explodieren und eingeschränkt werden, Fragen aufzuwerfen und Haltung zu beziehen, um mit ästhetischen Formen des Widersprechens und Widerstehens zu experimentieren. Der künstlerische Schwerpunkt des Performativen und der inhaltliche Schwerpunkt des Politischen verbinden sich mit den Genres – Installationen, Inszenierungen, Interventionen, Intermedien.

Citizen of the World
Performance
Warum leben wir eigentlich nicht schon längst in der besten aller möglichen Welten? Obwohl doch für Viele die Demokratie der Königsweg zu sein scheint?
Wo liegt das Problem? Was ist faul in und mit unserer Demokratie?
In unserer multimedialen Performance versuchen wir dieser Frage auch mit dem Dilemma des kleinen toerichten, wenig ruhmreichen Eselbootpackers auf den Grund zu gehen.