Theater Membran | Rhizom iA

Wolfgang Schliemann
Perkussion Improvisation Performance Komposition Klangkunst

Wolfgang Schliemann betreibt als Perkussionist und Performer die Kunst des Schlagzeugspiels als fortgesetztes Projekt erweiterter Möglichkeiten. Seine radikale Spielauffassung (: alles, was klingt, kann auch Musik werden) schlägt sich in der Praxis vorwiegend freier Improvisation nieder. Demgegenüber stehen medienübergreifende Projekte unterschiedlicher Präsentationsformen – Aufführungen wie Installationen – mit einem sich ständig verändernden und wachsenden Fundus von Instrumenten und Klangobjekten, bevorzugt in orts-/raumbezogenen Arbeiten mit synästhetischer Ausrichtung. Außer auf zahlreichen CD-Veröffentlichungen ist er in Konzerten mit MusikerInnen der europäischen Szene zu hören; Mitinitiator von ARTist – Musik zur Zeit, des HumaNoise congress – Tage zeitgenössischer Improvisierter Musik Wiesbaden und Mitglied mehrerer sich überregional vernetzender Organisationen. Seinem Selbstverständnis nach ist künstlerisches Tun immer politisch und somit Arbeit an der Sozialen Plastik.
web: www.artist-wiesbaden.de | www.nurnichtnur.com | email: ws@humanoise.de

Leila Haas
Theater Membran seit 1993
Organisation/Regie/Schauspiel/Pädagogik/Autorin

THEATERPRODUKTIONEN | Konzept,Regie & Leitung | Auswahl 2008-2015
SCHWARZE RABEN – WEISSE WÄCHTER 2015
   Performance Text Musik Bewegung; Saxophone Karl-Martin Matt
ERZÄHLE MEINE SCHÖNE 2014
AUF DEM WEG NACH ITHAKA 2012
  zwei Theaterprojekte mit 50 besonderen Menschen
DON QUIJOTE DARF NICHT SCHEITERN 2011 /2012/ 2013
  Theatertrilogie im öffentlichen Raum
KASPARS ENKEL 2010
  Adaption von Kaspar Hauser mit 80 Mitwirkenden
ZEIT ZU BLEIBEN Wiesbaden-Biebrich, 2008 & 2009
  60 Jahre Migration in Wiesbaden, Integrationspreis der LH Wiesbaden 2008

Klaus Helbig
ist seit 2001 als Fotograf tätig und lebt in Frankfurt.
Ein Schwerpunkt seines Schaffens ist das fotografische Erfassen von Architektur.

Theater Membran + Rhizom iA
Bewegung, Klang, Sprache, Bild, Performance, Improvisation, Konzert, Inszenierung, Installation: mit unterschiedlichen Mitteln und auf unterschiedlichen Wegen bearbeiten sowohl Leila Haas als auch Wolfgang Schliemann Themenfelder, die immer das Wesen gesellschaftlicher Bedingtheit, deren Reflexion und Veränderbarkeit zum Gegenstand haben. Die Frage nach dem Sozialen ästhetisch zu stellen begründet ihre künstlerisch Zusammenarbeit, bei der die Wahl der Mittel und Wege eine spannungsreiche Gratwanderung erzeugt.

Unantastbar
Perforation
Menschenwürde wird gern und oft als hohes ethisches Gut gehandelt, in demokratischen Verfassungen sogar als wesentlicher, unabdingbarer Wert menschlichen Umgangs behauptet. Alle bekannten Demokratien sind politische Systeme, die nach den Regeln unablässigen Wachstums wirtschaften und mit der Ware Humankapital handeln. Kaum vorstellbar, wie weit geheuchelter Anspruch und zynische Alltagspraxis auseinander klaffen – oder doch? Nur eine Frage.